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Der in Graz geborene österreichische Tenor absolvierte sein Studium am Mozarteum Salzburg, wo er bei seinem Abschluss mit der "Lilli Lehmann-Medaille" ausgezeichnet wurde.
 
1996 debütierte er in Gelsenkirchen als "Alfredo" in LA TRAVIATA. Es folgten einige Jahre als Ensemble-Mitglied am Nationaltheater Mannheim und in Nürnberg; Gastverpflichtungen führten den Künstler bereits nach Düsseldorf, Salzburg, Lyon, Paris sowie - anlässlich der Olympiade 2000 - nach Sydney.
 
Der internationale Durchbruch folgte 2006 mit zum Teil dramatischeren Partien wie "Siegmund" / WALKÜRE in Berlin und mit dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf und Lausanne, "Sergej" / LADY MACBETH VON MZENSK in Genf, "Don José" / CARMEN in Paris, PARSIFAL, "Dionysos" / DIE BASSARIDEN sowie Eisenstein" / FLEDERMAUS und "Erik" / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER in München, "Max" / DER FREISCHÜTZ in Genève, "Danilo" / DIE LUSTIGE WITWE in Hamburg, PARSIFAL (Titelpartie) am Budapester Festival und in Santiago de Compostela, "Erik" / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER an den Edinburgher Festspielen, "Steva" / JENUFA in Madrid, "Pollione" / NORMA in Paris, PARSIFAL (Titelpartie) in Dresden, "Guido Bardi" / EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE in Rom, "Don José" / CARMEN in Baden-Baden und in Zürich sowie "Pilades" in IPHIGENIE EN TAURIDE in Barcelona, "Jim Mahoney" in Brecht/Weills MAHAGONNY in Toulouse, "Don José" / CARMEN in Hamburg, die Uraufführung von LA PAGINA IN BLANCO in Madrid, PARSIFAL (Titelpartie) in München und Paris sowie "Loge" in RHEINGOLD in Montreal.
 
Opernprojekte: "Quint/Prologue" / TURN OF THE SCREW am Theater an der Wien, "Grigori Otrepjew" (der falsche Dimitry) / BORIS GODUNOV sowie "Bacchus" / ARIADNE AUF NAXOS in Valencia, PARSIFAL (Titelpartie) in Lyon und Hamburg, "Florestan" / FIDELIO in einer konzertanten Version am Prager Frühling, "Erik" / HOLLÄNDER sowie "Don José" in einer Neuproduktion von CARMEN in Hamburg, "Der Prinz" / RUSALKA in Göteborg, "Danilo" am Teatro Real in Madrid, "Enée" / LES TROYENS am Liceu in Barcelona, etc.
 
Im Konzertbereich folgte nach der GLAGOLITISCHEN MESSE mit den Münchner Philharmonikern, Beethovens NEUNTER SINFONIE in Rom sowie dem BUCH MIT SIEBEN SIEGELN in Wien im August/September 2006 DAS LIED VON DER ERDE mit dem Philadelphia Orchestra unter Christoph Eschenbach am Lucerne Festival und an den Berliner Festwochen und - später - mit dem London Philharmonic Orchestra in London und Brighton sowie Beethovens NEUNTE SINFONIE, zunächst mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly in Leipzig und dann mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski in Basel, Lausanne und Genf und in London mit dem London Philharmonic Orchestra unter Christoph Eschenbach. Beachtung und Erfolg bei Publikum und Presse erzielten Nikolai Schukoff und Christoph Eschenbach im Sommer 2007 anlässlich der gemeinsamen Liederabende am Ravinia Festival und am Schleswig-Holstein Festival. Im März 2008 präsentierte sich der Künstler in Mahlers 8. SINFONIE mit dem Orchestre de Paris in Paris-Bercy, im Juni 2008 mit Beethovens NEUNTE SINFONIE unter Marek Janowski in der Philharmonie Berlin und im Juli 2008 mit Schönbergs GURRELIEDER in Zaragoza und Barcelona. Im April 2009 folgte Mahlers ACHTE SINFONIE zur Eröffnung des neuen Konzertsaals in Kopenhagen, im Mai drei Konzerte mit Beethovens NEUNTER SINFONIE in Madrid und im Juli ebenfalls Konzerte mit Beethovens NEUNTER SINFONIE am Festival von Saint-Denis, DAS LIED VON DER ERDE mit dem Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach in Paris, DAS KLAGENDE LIED mit dem Orchestre National de France unter Daniele Gatti in Paris, Beethovens MISSA SOLEMNIS in Lissabon, Verdis REQUIEM mit dem National Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach in Washington DC, etc.

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NIKOLAI SCHUKOFF
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